Diese gehäkelte Handytasche ist ein schönes DIY-Projekt für alle, die praktische Accessoires mit einem verspielten Blumen-Look mögen. Die Tasche auf dem Bild kombiniert Creme und Rosa mit großen floralen Häkelmotiven, einem langen Trageriemen und einer kleinen Verschlusslasche mit Knopf.
Das Ergebnis wirkt dekorativ, weich und gleichzeitig alltagstauglich. Durch die rechteckige Form eignet sich die Tasche gut für ein Smartphone im passenden Format, während der lange Riemen das Tragen über der Schulter oder quer über den Körper ermöglicht.
Besonders auffällig sind die rosa und cremefarbenen Blumen auf der Vorderseite. Sie geben der Tasche ihren charakteristischen handgemachten Stil.

Das Design der Handytasche
Die Grundform ist schmal und rechteckig.
Sie ist ungefähr so proportioniert, dass ein Smartphone bequem hineinpasst.
Auf dem Bild befindet sich ein Telefon in der Tasche, wobei der obere Teil noch sichtbar bleibt.
Dadurch lässt sich das Gerät einfach greifen und wieder herausnehmen.
Die Tasche besteht hauptsächlich aus cremefarbenem Garn.
Rosa wird als Kontrast für die Blumen, den Rand, die Verschlusslasche und den Trageriemen verwendet.
Diese begrenzte Farbpalette sorgt dafür, dass das Design trotz der vielen Blumen nicht zu unruhig wirkt.
Die Vorderseite mit Blumenmotiven
Die Vorderseite besteht aus mehreren gehäkelten Blumenquadraten beziehungsweise floralen Motiven.
Die größeren Blumen haben rosa Blütenblätter und eine helle Mitte.
Daneben sind kleinere cremefarbene Blütenmotive sichtbar.
Die Blumen wirken leicht dreidimensional, weil die Blütenblätter deutlich aus der Grundfläche hervortreten.
Dadurch bekommt die Tasche eine strukturierte Oberfläche.

Die einzelnen Motive scheinen miteinander verbunden zu sein und bilden gemeinsam die rechteckige Vorderseite der Tasche.
Beim Nacharbeiten kann es sinnvoll sein, zuerst mehrere gleich große Blumenmotive zu häkeln und diese anschließend zusammenzufügen.
Die genaue Maschenzahl ist auf dem Bild nicht angegeben, daher sollte die Größe immer an das eigene Smartphone angepasst werden.
Die richtige Größe planen
Bevor du mit einer Handytasche beginnst, solltest du dein Smartphone ausmessen.
Wichtig sind vor allem:
- Höhe
- Breite
- Dicke
- zusätzliche Dicke durch eine Schutzhülle
Die gehäkelte Tasche sollte etwas größer sein als das Telefon.
Zu eng sollte sie nicht werden, da sich das Gerät sonst nur schwer herausziehen lässt.
Zu viel zusätzlicher Platz ist aber ebenfalls nicht ideal.
Das Telefon sollte sicher in der Tasche sitzen und nicht stark hin und her rutschen.
Da Garn sich etwas dehnen kann, ist es sinnvoll, zwischendurch regelmäßig zu testen.
Vorder- und Rückseite häkeln
Auf dem Bild ist hauptsächlich die Vorderseite sichtbar.
Eine praktische Methode besteht darin, Vorder- und Rückseite separat zu häkeln.
Die Vorderseite kann aus floralen Häkelmotiven bestehen.
Die Rückseite kann entweder im gleichen Muster oder etwas schlichter gearbeitet werden.
Anschließend werden beide Flächen an den Seiten und am unteren Rand miteinander verbunden.
Eine andere Möglichkeit wäre, eine längere Grundfläche zu häkeln, diese zu falten und nur die Seiten zu schließen.
Welche Variante besser passt, hängt vom gewünschten Muster ab.
Die Blumen gleichmäßig anordnen
Wenn mehrere Blumenmotive verwendet werden, lohnt es sich, sie vor dem Zusammennähen zunächst auf einer ebenen Fläche auszulegen.
So lässt sich überprüfen, ob die Farben harmonisch verteilt sind.
Bei der gezeigten Tasche wechseln größere rosa Blumen mit helleren floralen Motiven.
Dadurch entsteht ein abwechslungsreiches, aber trotzdem regelmäßiges Muster.
Achte darauf, dass die Motive ungefähr dieselbe Größe haben.
Unterschiedliche Größen können dazu führen, dass sich die Vorderseite später verzieht.
Ein sauberer Rand
Am unteren und seitlichen Bereich der Tasche ist ein rosafarbener Rand zu erkennen.
Dieser bildet einen schönen Abschluss und grenzt die cremefarbene Grundfläche deutlich ab.
Ein Rand kann auch praktisch sein, um zusammengenähte Kanten sauberer wirken zu lassen.
Besonders an den unteren Ecken sollte gleichmäßig gearbeitet werden.
Zu viele Maschen können dort Wellen erzeugen.
Zu wenige Maschen ziehen die Arbeit dagegen zusammen.
Die Verschlusslasche
Oben befindet sich eine rosa Lasche.
Sie wird über die Taschenöffnung nach vorne gelegt.
In der Mitte sitzt ein kleiner Knopf.
Dadurch kann die Tasche geschlossen werden, ohne dass ein Reißverschluss notwendig ist.

Die Lasche sollte lang genug sein, um bequem über die obere Kante zu reichen.
Sie darf aber nicht so lang sein, dass sie locker herunterhängt.
Der Knopf sitzt auf der Vorderseite und bildet gleichzeitig ein dekoratives Detail.
Auf dem Bild ist er in einem warmen Beige- beziehungsweise Holzton gehalten.
Den Knopf sicher befestigen
Bei einem Accessoire, das regelmäßig benutzt wird, sollte der Knopf besonders fest angenäht werden.
Er wird beim Öffnen und Schließen immer wieder belastet.
Verwende daher einen stabilen Faden und mehrere sichere Stiche.
Vor dem endgültigen Festnähen sollte geprüft werden, ob die Lasche genau auf den Knopf trifft.
So lässt sich vermeiden, dass der Verschluss später schief sitzt.
Der lange Trageriemen
Die Tasche besitzt einen langen rosa Trageriemen.
Dieser ist schmal, aber deutlich gehäkelt und wirkt stabil.
An der Tasche wird er über goldfarbene Metallkarabiner befestigt.

Dadurch kann der Riemen möglicherweise abgenommen oder ausgetauscht werden.
Die Metallteile geben dem weichen Häkelprojekt zusätzlich einen etwas hochwertigeren Taschen-Look.
Beim Häkeln eines Trageriemens ist Stabilität besonders wichtig.
Ein sehr lockerer Riemen kann sich beim Tragen stark verlängern.
Deshalb sollte relativ gleichmäßig und eher fest gearbeitet werden.
Länge des Riemens anpassen
Die passende Länge hängt davon ab, wie die Tasche getragen werden soll.
Für eine kurze Schultertasche reicht ein kürzerer Riemen.
Soll sie quer über den Körper getragen werden, muss er entsprechend länger gearbeitet werden.
Am besten wird die Länge während des Häkelns immer wieder getestet.
Dabei sollte berücksichtigt werden, dass sich gehäkeltes Material unter Gewicht noch etwas dehnen kann.
Metallringe und Karabiner
Auf beiden Seiten der Tasche sind goldfarbene Metallelemente sichtbar.
Sie verbinden den gehäkelten Riemen mit dem Taschenkörper.
Solche Teile sind praktisch, weil der Riemen nicht direkt an der Tasche festgenäht werden muss.
Außerdem lässt er sich leichter ersetzen.
Die Verbindung zwischen Garn und Metall sollte besonders stabil gearbeitet werden.
Hier entsteht beim Tragen ein großer Teil der Belastung.
So entsteht die Tasche Schritt für Schritt
Das Bild zeigt rechts eine kurze visuelle Übersicht des Projekts.
Zuerst wird eine einfache rechteckige Häkelarbeit gezeigt.
Danach ist ein fertiges florales Quadrat beziehungsweise Blumenmotiv sichtbar.
Im dritten Schritt sieht man die komplette kleine Tasche mit Trageriemen und Verschluss.

Diese Darstellung macht deutlich, dass das Projekt aus einfachen Einzelteilen aufgebaut wird.
Zuerst entstehen die Häkelmotive.
Danach werden sie zu einer Fläche verbunden.
Anschließend werden Tasche, Rand, Lasche und Trageriemen fertiggestellt.
Garn auswählen
Auf dem Bild wird keine genaue Garnart angegeben.
Für eine Handytasche ist jedoch ein Garn sinnvoll, das ausreichend stabil ist und nicht zu stark ausleiert.
Ein glattes Baumwollgarn kann sich gut eignen, weil es klare Maschen und stabile Blumenformen ermöglicht.
Auch etwas kräftigeres Garn kann verwendet werden.
Wichtig ist nur, dass alle verwendeten Farben ungefähr dieselbe Garnstärke besitzen.
So bleiben die Blumenmotive gleich groß.
Creme und Rosa kombinieren
Die gezeigte Farbkombination wirkt weich und freundlich.
Creme bildet die Basis.
Rosa setzt die dekorativen Akzente.
Der beige Knopf und die goldfarbenen Metallteile ergänzen diese Farben.
Du kannst das Design natürlich an deinen eigenen Geschmack anpassen.
Hellblau und Weiß könnten beispielsweise frischer wirken.
Salbeigrün und Creme ergeben eine ruhigere Variante.
Auch kräftige Farben sind möglich, solange die einzelnen Motive gut voneinander zu unterscheiden bleiben.
Optional ein Innenfutter verwenden
Auf dem Foto ist nicht klar erkennbar, ob die Tasche ein Innenfutter besitzt.
Bei einem relativ offenen Häkelmuster kann ein Stofffutter jedoch praktisch sein.
Es kann verhindern, dass kleine Gegenstände durch größere Zwischenräume rutschen.
Außerdem kann es helfen, die Form der Tasche zu stabilisieren.
Wenn nur ein Smartphone transportiert wird und das Häkelmuster dicht genug ist, ist ein Futter möglicherweise nicht notwendig.
Alle Nähte kontrollieren
Vor der ersten Verwendung sollten sämtliche Verbindungen überprüft werden.
Besonders wichtig sind:
- Seitennähte
- untere Naht
- Befestigung der Verschlusslasche
- Knopf
- Riemenbefestigung
- Metallringe
Da ein Smartphone etwas Gewicht mitbringt, sollten diese Bereiche stabil verarbeitet sein.
Lose Garnenden werden sorgfältig vernäht.
Praktisch für unterwegs
Die schmale Form macht die Tasche besonders praktisch für Situationen, in denen keine große Handtasche benötigt wird.
Das Smartphone bleibt griffbereit.
Gleichzeitig können die Hände frei bleiben.
Je nach Größe kann eventuell noch Platz für einen kleinen Gegenstand vorhanden sein.
Da die Vorlage jedoch hauptsächlich eine Handytasche zeigt, sollte sie nicht unnötig überladen werden.
Eine schöne Geschenkidee
Durch die florale Gestaltung wirkt die Tasche sehr persönlich.
Sie kann deshalb auch eine schöne handgemachte Geschenkidee sein.
Besonders schön ist, dass sich Farben und Blumenmotive individuell anpassen lassen.
So kann jede Tasche etwas anders aussehen.
Ein anderer Knopf oder ein anderer Anhänger kann das Design ebenfalls verändern.
Ein kreatives Häkelprojekt für den Alltag
Diese Handytasche zeigt, wie aus einfachen Häkelmotiven ein praktisches Accessoire entstehen kann.
Die cremefarbene Grundfläche bildet einen ruhigen Hintergrund.
Rosa Blumen sorgen für den dekorativen Mittelpunkt.
Der farblich passende Rand, die kleine Verschlusslasche und der lange Trageriemen machen daraus eine vollständige kleine Tasche.
Gerade die Kombination aus Blumenmotiven und praktischer Form macht dieses Projekt interessant.
So entsteht eine Handytasche, die nicht nur das Smartphone schützt und transportiert, sondern gleichzeitig wie ein kleines handgemachtes Modeaccessoire wirkt.